- Sicherheit beginnt mit dem Verständnis der Daten
- Die Datenbank ist der sensibelste Teil des Systems
- Das Frontend besitzt keine sensiblen Daten
- Verschlüsselung als Grundvoraussetzung
- Sicherheit ohne zusätzliche Reibung
- Warum das in der Praxis entscheidend ist
- Zentrale Erkenntnis
- Planst du ein ähnliches Produkt?
Sicherheit in präventiven Gesundheitsanwendungen

- Sicherheit beginnt mit dem Verständnis der Daten
- Die Datenbank ist der sensibelste Teil des Systems
- Das Frontend besitzt keine sensiblen Daten
- Verschlüsselung als Grundvoraussetzung
- Sicherheit ohne zusätzliche Reibung
- Warum das in der Praxis entscheidend ist
- Zentrale Erkenntnis
- Planst du ein ähnliches Produkt?
Sicherheit in Gesundheitsprodukten wird häufig abstrakt diskutiert.
In der Praxis wird sie jedoch sehr schnell konkret.
Bei der Entwicklung präventiver Gesundheitsanwendungen wie aeon prägen Sicherheitsentscheidungen direkt die Systemarchitektur, den Umgang mit Daten und das langfristige Vertrauen in das Produkt. Sie sind keine isolierten technischen Maßnahmen - sie definieren, wie Verantwortung im System verteilt wird.
Sicherheit beginnt mit dem Verständnis der Daten
Bevor Infrastruktur oder Implementierungsdetails festgelegt wurden, stand eine grundlegende Frage im Raum:
Welche Daten müssen tatsächlich geschützt werden?
In diesem Kontext betraf das:
- personenbezogene Daten
- gesundheitsbezogene Informationen
- Daten aus MRT-Untersuchungen
Nicht alle Daten sind gleich sensibel. Diese Differenzierung früh vorzunehmen, beeinflusste sämtliche weiteren Architekturentscheidungen - von Zugriffskontrollen bis hin zu Systemgrenzen.

Diese Überlegungen stehen in engem Zusammenhang mit den Prinzipien aus unserem Beitrag Ist AWS sicher?, in dem die geteilte Verantwortung zwischen Cloud-Plattform und Produktteam erläutert wird.
Die Datenbank ist der sensibelste Teil des Systems
Es liegt nahe zu denken, dass Sicherheitsrisiken vor allem in sichtbaren Oberflächen oder Funktionen entstehen.
Tatsächlich konzentriert sich Verantwortung jedoch auf der Datenebene.
Das Frontend ist eine visuelle Schicht.
Das Backend enthält die Logik.
Aber die Datenbank ist der Träger der eigentlichen Daten.
Sensible Informationen zu schützen bedeutet daher vor allem, zu kontrollieren, wie andere Systembestandteile mit der Datenbank interagieren.
Das Frontend besitzt keine sensiblen Daten
Ein zentrales Prinzip bestand darin, den Verantwortungsbereich des Frontends klar zu begrenzen.
Das Frontend:
- entscheidet nicht, welche Daten gültig sind
- speichert keine sensiblen Informationen
- zeigt ausschließlich Daten an, die von der API explizit freigegeben wurden
Alle Entscheidungen zu Zugriff, Filterung und Validierung erfolgen serverseitig.
Diese klare Trennung reduziert Risiken und entspricht den Prinzipien, die wir im Beitrag Wie Daten durch moderne Anwendungen fließen beschrieben haben, in dem kontrollierte Datenflüsse als grundlegendes Architekturthema behandelt werden.
Verschlüsselung als Grundvoraussetzung
Sicherheitsmaßnahmen mussten nicht gegen Benutzerfreundlichkeit ausgespielt werden.
Die Daten wurden:
- bei der Übertragung (in transit)
- bei der Speicherung (at rest)
verschlüsselt.

Dies führte zu keiner spürbaren Beeinträchtigung der Nutzererfahrung.
Sicherheit wurde nicht vereinfacht, um schneller liefern zu können, und auch nicht nachträglich ergänzt. Sie war von Anfang an eine Grundvoraussetzung.
Sicherheit ohne zusätzliche Reibung
Gerade im Gesundheitsbereich besteht oft die Sorge, dass stärkere Sicherheitsmaßnahmen die Usability negativ beeinflussen.
In diesem Fall war das nicht so.
Klare Systemgrenzen, definierte Verantwortlichkeiten und früh getroffene Architekturentscheidungen ermöglichten es, sensible Daten verantwortungsvoll zu verarbeiten, ohne die Nutzerführung unnötig zu erschweren.
Warum das in der Praxis entscheidend ist
Sicherheitsentscheidungen wirken selten spektakulär - insbesondere dann, wenn sie funktionieren.
Doch sie beeinflussen:
- wie sich Systeme weiterentwickeln
- wie Verantwortung durchgesetzt wird
- wie viel Vertrauen ein Produkt langfristig aufbauen kann
Wie diese Prinzipien in der Praxis zusammenkommen, zeigt das aeon Showcase, in dem Architektur, Datenhandling und Produktentscheidungen eng miteinander verzahnt sind.
Zentrale Erkenntnis
Sicherheit in präventiven Gesundheitsanwendungen bedeutet nicht, möglichst viele Schutzschichten einzuziehen - sondern Verantwortung dort zu verankern, wo sie hingehört.
Durch:
- ein klares Verständnis der Datensensibilität
- den Schutz der Datenbank als Kernrisiko
- eine bewusst begrenzte Rolle des Frontends
- und Verschlüsselung als Standard
entstehen Systeme, die nachvollziehbar, belastbar und langfristig vertrauenswürdig sind.
Planst du ein ähnliches Produkt?
Wenn du eine präventive Gesundheitsanwendung entwickelst, bei der sensible Daten, Systemgrenzen und Sicherheitsentscheidungen von Anfang an eine Rolle spielen, sollte Architektur nicht erst später mitgedacht werden.
Wenn du besprechen möchtest, wie sich eine sichere und skalierbare Healthcare-Lösung umsetzen lässt - von der Infrastruktur bis zur Produktgestaltung, melde dich gerne bei uns.
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